Verlorene Nachbarschaft Buenos Aires - Wien 2008

Projektbeschreibung



"Da die Generation, die Flucht und Vertreibung durchgemacht hat, nicht mehr lange befragt werden kann, ist es die Verantwortung der Nachkommen ("beider Seiten"), dafür zu sorgen, dass das Thema nicht vergessen wird.
Im Zusammenhang damit: ich glaube nicht, dass einmal Schluss sein muss, obwohl ich das sehr oft höre."


Mag. Roberto Kalmar

 
 

Der Verein "Betrifft Neudeggergasse"

Nach Abschluss der Umgestaltung der Neudeggergasse im 8. Wiener Gemeindebezirk zu einer Wohnstraße im Jahre 1994 wurde auf Privatinitiative einiger Bewohner/innen im Juni 1995 erstmals das Neudeggergassen Wohnstraßen- und Hofgärten-Fest organisiert.

Anfang 1996 wurde der Verein "Betrifft: Neudeggergasse" gegründet, er versteht sich als überparteiliche und überkonfessionelle Kommunikationsplattform für sozial- und kulturpolitische Anliegen in unserem Grätzl.

Einer der Themenschwerpunkte bei den Gassenfesten war schon damals die Erinnerung an die ehemalige Synagoge in der Neudeggergasse.

Mit dem Projekt "Verlorene Nachbarschaft" stellte sich der Verein seine bislang anspruchsvollste Aufgabe. Die große öffentliche und private Resonanz belegte und belegt bis heute die Sinnhaftigkeit dieses Projekts.

Mit dem nun vorliegenden Projekt wollen wir zum einen den Fragen, Irritationen, Missverständnissen und "blinden Flecken" in der Wahrnehmung Wiens (Österreichs), speziell nach 1945, nachgehen; es soll sowohl das Bild der jüdischen wie auch der nicht-jüdischen Bevölkerungsteile untersucht werden. Eine vielschichtige Präsentation des heutigen Wien, speziell auch der Entwicklung jüdischen Lebens seit 1945, unter besonderer Berücksichtung des Umgangs mit der eigenen Geschichte, soll dem häufig eindimensionalen Bild neue Facetten verleihen.



Impressum: Verein Betrifft: Neudeggergasse, ZVR-Nummer: 874631111, c/o Dr. Hans Litsauer, Neudeggergasse 1, 1080 Wien, Tel.: (+43) 0699/154 700 19, office@verlorene-nachbarschaft.at